Historie – GS Masch

Die Grundschule I Lehrte befindet sich im alten Ortskern der Stadt Lehrte im sogenannten "Alten Dorf", gegenüber der Matthäuskirche und des Marktplatzes. Das Schulgebäude wurde 1899 als Volksschule An der Masch 2 gebaut. Die Grundschule befindet sich seit 1978 ebenfalls in diesem Gebäude, das in den Sechzigern erweitert wurde.

Das älteste Schulhaus in Lehrte (Aussehen um 1943), Osterstr. 1 (ehemals Gastwirtschaft Kruse) wurde 1770 erbaut. Es enthielt einen Klassenraum, in dem die Kinder von 10 bis 14 Jahren unterrichtet wurden und eine Wohnung für den Lehrer. Der Zustand wurde von Lehrer August Bödecker, der die Schulchronik im 1886 begann, als äußerst mangelhaft bewertet.

Das alte Küsterhaus, Osterstr. 2, enthielt die Wohnung für den Küster und einen Klassenraum, in dem Kinder von 4 bis 9 Jahren unterrichtet wurden. (Foto aus dem Jahr 1943)

 

Die Nikolauskirche entstand im Jahr 1687. Heiligabend 1876 fand hier der letzte Gottesdienst statt. Nach ihrem Umbau 1884 wurde die Kirche für Schulzwecke genutzt. Die evangelische Kirchengemeinde stellte sie der Lehrter Gemeinde zur Verfügung solange sie als Schule gebraucht  wurde. Es gab zwei Klassenräume, die geringsten Anforderungen genügten. Um 1945 diente der Raum links vom Eingang als Heimatmuseum und der andere Raum als Werkraum für die Volksschule.
Das Foto stammt aus dem Jahr 1943.

Diese Haus (Foto von 1943) war ursprünglich um 1858 als Wohnhaus erbaut worden. Von der Gemeinde aufgekauft, nutzte man es ab 1871 für Schulzwecke. Das Gebäude besaß zwei bescheidene Lehrerwohnungen. Den Raum links (3 Fenster) nutzte die der Volksschule I als Handarbeitszimmer. Am 12. September 1945 wurde der rechte Teil des Hauses durch einen Luftangriff vollständig zerstört.

Das große Schulgebäude vor dem Luftangriff am 12.09.1944.

Der Eingang des großen Schulgebäudes

 

Kollegium 1876

Kollegium 1926